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Don’t mention the war…!

Der legendäre Satz von John Cleese in seiner Rolle als neurotischer Hotelbesitzer Basil Fawlty aus der britischen Sitcom „Fawlty Towers“ dürfte jetzt auch in Deutschland an Bekanntheit gewinnen. Bezeichnenderweise schaffte es die Folge „The Germans“ der Kultserie jüngst in einer Umfrage der Fanpage www.fawltysite.net auf Platz 1 der Histliste.


Quelle: www.uib.no

Vor einem Monat berichtete Spiegel Online, dass der Nationaltrainer der englischen Fußballnationalmannschaft Sven-Göran Eriksson, die britischen Fans dazu aufrief die Deutschen bei der Weltmeisterschaft 2006 nicht mit Verweisen auf den 2. Weltkrieg zu provozieren. In dem konkreten Fall bat er darum das Lied „Ten German Bombers“, bei dem in Form eines Abzählreimes 10 deutsche Bomber von der Royal Air Force vom Himmel geholt werden, während der WM nicht zum Besten zu geben.

Laut „Der Spiegel“ ließen sich jetzt Wayne Rooney und Rio Ferdinand von der britischen Elf von dem Künstler Michael Browne mit dem Konterfei des ehemaligen britischen Premier Winston Churchill zeichnen. Browne zufolge symbolisiert Churchill, der entscheidenden Anteil an dem Sieg über Nazideutschland hatte, den britischen „bulldog spirit“. Churchill und eben dieser "spirit" wären zwar den Deutschen gegenüber provokant aber Teil der englischen Identität. „Der Spiegel“ führt aus Browne habe „[..] nicht gewusst, dass es Verbandspolitik sei, alles abzulehnen, was als antideutsch gesehen werden könnte.“

Hier wäre ein geeigneter Platz für eine Don Quichote Metapher, denn schaut man, was parallel zu Erikssons Appellen für Frieden mit Deutschland und Respekt vor der "host country" im Zuge der Organisation der WM in der Fanbasis noch so läuft, kommen einem seine Bestrebungen schon wie der Kampf des fahrenden Romanritters gegen die Windmühlen vor. So gibt es neben der „Ten German Bombers“-Anstecknadel in drei Farben auch Pläne des offiziellen Fanclubs der englischen Nationalelf T-Shirts mit der Aufschrift „Nur kein Wort vom Krieg“ zu drucken und das Repertoire der britischen Fans an antideutschen Gesängen scheint auch noch lange nicht erschöpft. In Ländern, die im 2. Weltkrieg von den Deutschen besetzt waren, hallt es traditionell aus voller Kehle „If it wasn't for the English, you'd be krauts.“ durch die Stadien. Wie wahr...

infidel
11.1.06 23:14
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Datawarrior / Website (14.1.06 15:04)
"So gibt es neben der „Ten German Bombers“-Anstecknadel in drei Farben auch Pläne des offiziellen Fanclubs der englischen Nationalelf T-Shirts mit der Aufschrift „Nur kein Wort vom Krieg“ zu drucken und das Repertoire der britischen Fans an antideutschen Gesängen scheint auch noch lange nicht erschöpft"

Das gibt mir Hoffnung, dass die WM sehr viel Spass bringen könnte. Mal schaun was da so kommt.


Morgenthau / Website (16.1.06 22:05)
Gibts das Lied irgendwo?


infidel / Website (18.1.06 22:54)
Naja, das Lied ist ja lediglich ein Stadionchor/Fangesang und kein richtiges Lied. Aber um einen Eindruck zu bekommen, sollte dieses Video von Spiegel Online weiterhelfen:
http://www.spiegel.de/video/0,4916,9557,00.html

infidel


infidel / Website (30.3.06 19:10)
http://myblog.de/torsun/art/3193842

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