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Pictures speak louder than words!

Im Folgenden m?chte ich eine Karikatur des ?sterreichischen Karikaturisten Manfred Deix dokumentieren, die j?ngst in der "Zeit" erschien. In dem Interview zur Karikatur redet er ziemlich wirres Zeug, f?hlt sich durch die Ausl?nder verraten, f?r dessen Rechte er jahrelang mit dem Stift in der Hand gek?mpft hat und bedient sich ziemlich platter Wir/Die-Rhetorik, was die Qualit?t der Karikatur jedoch gl?cklicherweise nicht im Geringsten schm?lert.



Quelle: Die Zeit

"Nach den verletzenden d?nischen Zeichnungen jetzt endlich die l?ngst f?llige VERS?HNUNGSKARIKATUR f?r unsere muslimischen Freunde. Sie zeigt, wie wir Europ?er wirklich sind"


"Wissen die nicht, wie viele lustige Bilder ich ?ber Jesus gemalt habe. Ich darf zeichnen, was ich will! Das ist meine Freiheit, die Freiheit der Kunst."
Manfred Deix im Interview mit der "Zeit"

infidel
12.2.06 17:35


Defend your right to offend!

Ich erlaube mir den obligatorischen Witz über die äußerlichen Schnittstellen von Papst Benedikt und dem Imperator aus Star Wars, oder den, in dem die Jungfrau Maria auf Erden wandelt und in einer Diskothek ihre Unschuld verliert, auszusparen. Auf einigen liberalen Blogs fangen so die Artikel und Kommentare an, die sich mit dem Konflikt um die Karikaturen-Reihe „Das Gesicht Mohammeds“ der dänischen Tageszeitung Jyllands Posten befassen, welche jüngst unter Muslimen eine Welle der Entrüstung entfachte.

Diese Welle entwickelt sich jetzt etwa 4 Monate nach Erscheinen der Karikaturen zu einer reißenden Flut: Überall in der arabischen Welt werden in Protestaufmärschen dänische Flaggen vor den Botschaften verbrannt, in Teheran versammelten sich Hunderttausende unter „Tod Amerika und Israel“-Rufen um ihren verletzten Gefühlen Gehör zu verschaffen, Lybien schloss seine Botschaft in Kopenhagen während Saudi-Arabien „nur“ seinen Botschafter zurückzog, in den palästinensischen Gebieten wurde das EU-Büro gestürmt und damit gedroht im Westjordanland Europäer zu entführen, die Jugendorganisation der pakistanischen Fundamentalistenpartei Jamaat-e-Islami setzte ein Kopfgeld von 7000€ auf die dänischen Karikaturisten aus, in Beirut und Damaskus werden skandinavische Botschaften in Brand gesetzt und Kirchen angegriffen und in London werden Schilder hochgehalten auf den „Zerfleicht die die den Islam verhöhnen“ oder „Freiheit fahr zur Hölle“ steht. Deutlicher hätten sie es nicht formulieren können.


Quelle: Henryk M. Broder
(Click to see more pictures)


Die Reaktionen der westlichen Medien hinterlassen wie immer ein Fragezeichen, wo eigentlich ein Ausrufezeichen stehen müsste, es geht immerhin um ihre Freiheit, die durch diese Form der Zensur gefährdet wird. Trotz der ungeheuerlichen Reaktionen der Muslime vor allem in den arabischen Staaten wird trotzdem noch differenziert, wo eigentlich Einseitigkeit von Nöten wäre. Dass die Karikaturen aus muslimischer Sicht ein Tabubruch sind, ist unbestritten aber hier geht es um demokratische Grundrechte, die nicht aus Rücksicht auf religiöse Befindlichkeiten oder durch Terror und Gewalt eingeschränkt werden dürfen, auch wenn die Meinung zu Qualität und Aussage der Karikaturen auseinandergehen. Die Raserei des islamischen Mobs ist nicht mehr ernsthaft auf eine Entschuldigung aus, anders ist nicht zu erklären, warum sie noch anhält, obwohl der Chefredakteur der Jyllands Posten schon längst eine Entschuldigung mit dem Titel „Honourable Fellow Citizens of the Muslim World“ veröffentlicht hat. Politisch korrekter geht es nicht.

Der Mob übt sich im Angriff als beste Verteidigung. Was hier religiös besetzt wird, ist nichts anderes als der Hass auf den Westen, der in der Affäre um die Mohammedbildnisse einen Auslöser fand sich auf breiter Basis gewaltsam zu entladen. Nicht umsonst die „Tod Amerika und Israel“-Rufe in Teheran, ebenso wie die "Verurteilungen reichen nicht aus, man muss zurückschießen"-Skandierungen auf dem Tempelberg in Jerusalem.

Die Apologeten des islamischen Mobs ignorieren diese Tatsache gekonnt und tun so als wären die gewaltsamen, antiwestlichen Aufmärsche friedliche Protestkundgebungen vor dem Redaktionsgebäude der Jylland Posten oder etwa offene Briefe. Statt Briefen bekommt diese im Moment jedoch nur Bombendrohungen ins Haus, weshalb die Redaktion schon mehrmals evakuiert werden musste.

Selbst Bill Clinton, der einmal Präsident des Landes gewesen war, dass auf der Todesliste des Mobs gleich nach Israel hohe Priorität genießt, findet die Mohammed-Cartoons „totally outrageous“ und vergleicht dann auch noch die islamkritische Bilderreihe mit antisemitischer Hetze a’la „Der Stürmer“. Der Vergleich ist natürlich kein Stück weniger „totally outrageous“, viel eher ruft er mir die antisemitischen Karikaturen ins Gedächtnis, die an palästinensischen Schulen als Unterrichtsmaterial bezeichnet werden und die Kinder darauf vorbereiten sollen als Märtyrer in Israel noch möglichst viele Juden mit in den Tod zu reißen.

Eine Internetseite, die oft versuchte dieser antisemitischen Hetze zu begegnen und beispielsweise dafür verantwortlich war, dass Martin Hohmanns antisemitische Rede in die breite Öffentlichkeit gelangte, ist jetzt auch virtuell außer Gefecht gesetzt worden. Das jüdische Internetportal www.hagalil.com wurde durch einen Hackerangriff außer Gefecht gesetzt, denn auch haGalil hatte die skandalträchtigen Karikaturen veröffentlicht. David Gall, Betreiber des Webportals hat eine heiße Spur um den Zusammenhang zwischen Hack und Mohammed zu beweisen: „Die IP Adresse, von der aus eine entsprechende Datei eingesetzt worden ist, alles Material auf dem Portal seit Donnerstag Morgen und 5 Uhr führt nach Qatar“.

infidel
5.2.06 17:10


München - Realitätsverlust und Friedensgebete

Kein Film, nicht einmal ?Paradise Now?, hat in der ?ffentlichen Debatte soviel Staub aufgewirbelt wie ?M?nchen?, das neue Werk von Steven Spielberg. Die Politik - und Feuilletonredaktionen konkurrieren um die Titelstory ?ber das neue Epos des legend?ren Regisseurs, die im Falle des ?Spiegels? auch schon mal 18 Seiten f?llen k?nnen, statt der ?blichen Doppelseite f?r aktuelle Filmhighlights. 18 Seiten f?r einen neuen Hollywood-Film der in Deutschland noch nicht einmal erschienen war? Klar?
Steven Spielberg, der gro?e Filmemacher, der Bush-Kritiker und Pazifist macht einen europ?isch anmutenden Film ?ber Schuld und Unschuld, Moral und Amoral der Israelis. Da schnalzen deutsche Journalisten auch jenseits der Redaktionen der ?S?ddeutschen? und des ?Sterns? mit der Zunge.

Spielbergs neues Epos handelt von der Entf?hrung und Ermordung der israelischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in M?nchen durch das pal?stinensische Terrorkommando ?Schwarzer September?, zumindest l?sst das der Titel vermuten. ?Der Zorn Gottes? w?re ein treffenderer Titel gewesen, da sich der Film haupts?chlich mit dem Nachbeben der antisemitischen Bluttat auseinandersetzt, n?mlich der israelischen Vergeltung. Und gerade das macht ihn f?r die Europ?er so interessant.

Ein derart polarisierender Politthriller ist auf den ersten Blick ungew?hnlich f?r den Regisseur, der mit fantastischen Epen wie ?E.T.?, ?Der Wei?e Hai?, ?Shrek? oder ?Jurassic Park? Weltruhm erlangte und weniger mit blutigen Thrillern, die sich dann auch noch mit delikaten, politischen Hintergr?nden paaren. Auf den zweiten Blick ist die Auseinandersetzung mit der Realit?t fernab von hypersensiblen Au?erirdischen und gr?nen Ungeheuern f?r Spielberg seit ?Schindlers Liste? nichts Neues. Auch f?r die Shoa Foundation, die er 1994 selber gr?ndete, gab er einige sehr bewegende Dokumentationen ?ber den Holocaust heraus. So zum Beispiel den Film ?The Last Days?, in dem ehemalige H?ftlinge des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz ihre traurige Geschichte erz?hlen um dann mit ihren Familien, teilweise zum ersten Mal nach ?ber 50 Jahren, diesen Ort wieder zu besuchen.
Er hat also bewiesen, dass er es kann aber die Realit?t bleibt trotzdem das, was die Kritiker aus New York, Jerusalem und selbst aus Berlin schmerzlich vermissen

Den Reality-Check der Jerusalem Post f?hrt kein geringerer als Alan Dershowitz durch und tat was er am Besten kann, n?mlich Fakten gegen Fiktionen aufwiegen. So wie in seinem ?Pl?doyer f?r Israel?, der Bibel f?r den faktenbewussten Liberalen, der denkt er k?nne mit guten Argumenten die Antisemiten ?berreden, sich das mit der Vernichtung Israels vielleicht noch einmal zu ?berlegen. Trotz alledem widerlegt in seinem Artikel gekonnt Mythen, wie die ber?hmte Gleichung, dass Gewalt immer Gegengewalt erzeugt, vor allem wenn die US Army oder die IDF diese aus?bt.

David Brooke von der ?New York Times? wirft Spielberg vor er missachte ?das Erz?bel des Nahen Osten, den islamischen Radikalismus?. Einen Vorwurf, gegen den er sich wahrscheinlich nicht einmal erwehren w?rde. Typisch f?r amerikanische ?Tauben? wie Steven Spielberg, ist die Wurzel des Nahostkonflikts die ?absolute Unvers?hnlichkeit? (Spielberg) sowohl der Pal?stinenser als auch der Israelis nicht etwa der eliminatorische Antisemitismus der pal?stinensichen Volksgemeinschaft, die es sich zum Ziel gemacht hat Israel von der Landkarte zu streichen und die darin lebenden Juden zu vernichten. Nehmen wir an die Israelis w?rden nur f?r den Frieden beten, statt sich mit einer schlafkr?ftigen Armee gegen die Vernichtungsversuche der arabischen Nachbarn zu wehren, w?rde es Israel l?ngst nicht mehr geben. Das m?sste Spielberg als selbsterkl?rter ?Freund Israels? doch eigentlich begreifen, tut er aber offensichtlich nicht, stattdessen dreht er ?M?nchen?, sein ?Gebet f?r den Frieden?.

infidel
28.1.06 18:59


Little less conversation a little more action....?

Der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofaz stellte gestern unmissverst?ndlich klar, dass ein Iran mit Atomwaffen von Israel nicht geduldet werden kann und erneuerte somit das Versprechen Israels auf diesen gegebenenfalls milit?risch zu reagieren. Auf der Conference on the Balance of Israel?s National Security in Herzliya nannte er das Zusammentreffen des iranischen Ministerpr?sidenten Ahmadinejad und Syriens Pr?sidenten Bashar Assad letzte Woche berechtigterweise einen ?Terrorgipfel?. Weiterhin f?hrte er aus, dass der Iran auch ohne Atombombe, besonders f?r Israel, eine gro?e Gefahr darstellt. Dieser finanziert n?mlich, so Mofaz, mit etwa 100 Millionen Dollar pro Jahr die Hisbollah, die wiederum pal?stinensische Terrorgruppen gro?z?gig alimentiert. Vor allem die Terroristen um die Gruppe Islamischer Jihad profitieren von der iranischen Gro?z?gigkeit. Ein Gro?teil der Selbstmordattenate in Israel im letzten Jahr wurde von eben diesen ausge?bt.

Ein Sprecher des iranischen Au?enministeriums Reza Asefi entlarvte zwar die Drohungen Israels als ?kindisches Spiel? und ?psychologische Kriegsf?hrung? und h?lt die Pl?ne Israels f?r einen ?fatalen Fehler? aber so l?ssig, wie man den Iran bisher gewohnt war, gab er sich nicht. Die Vermutung, dass dieser jetzt, da die Europ?er den Fall an den UN Sicherheitsrat weitergetragen haben, auch langsam Muffensausen bekommt, best?tigt sich einmal mehr. Asefi drohte den Europ?ern eine iranische Vergeltung w?rde auch sie treffen, wenn sie die diplomatischen Gespr?che nicht wieder aufnehmen w?rden. Angesichts solch offener Drohgeb?rden seitens der Islamischen Republik muss die S?ddeutsche Zeitung mir und anderen unbedingt erkl?ren, wie sie darauf kommt, dass gerade Israel momentan "mit dem S?bel rasselt".

Kehren wir den Blick zur?ck nach Europa, wo einzig der franz?sische Pr?sident Jacques Chirac letzte Woche zumindest den Ansatz von Klarheit schaffen wollte und ank?ndigte den Terrorismus unterst?tzende Staaten notfalls auch mit Atomschl?gen zu begegnen, sollten diese Frankreich angreifen. Er lie? zwar eine Variable, wo in diesen Tagen Iran h?tte eingesetzt werden m?ssen, schafft aber klarere Verh?ltnisse als Steinmaier in seiner gesamten, bisherigen Amtszeit. Dieser wird mittlerweile von Teheran mit Lob ?berh?uft: ?Die Deutschen gehen den richtigen Weg, und das ist gut so und zeigt deren korrekte Einsch?tzung der heiklen Lage?, sagte Regierungssprecher Gholam- Hussein Elham heute und kommentierte damit Steinmaiers Warnungen vor einer ?Militarisierung des Denkens? (http://www.netzeitung.de/ausland/378771.html).

Chiracs ?u?erungen treffen, wie konnte es auch anders sein, ?berall in Deutschland auf den pazifistischen Unmut. Quer durch die Parteien regt, man sich auf ?ber ?nukleare Kraftmeierei? (Fritz Kuhn, Die Gr?nen) oder halluziniert sich irgendwelche ?Sondertouren? (Werner Hoyer, FDP) Frankreichs im Streit mit dem Iran herbei. Auch Dietmar Bartsch von der Linkspartei haut nochmal rein und forderte Merkel heute auf Chirac bei ihrem Staatsbesuch, der nat?rlich traditionell in Versailles abgehalten wird, die deutsche Position in der Friedenspolitik zu verdeutlichen.?
(http://www.dradio.de/aktuell/461295/)

infidel
23.1.06 15:23


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